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Willkommen am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit

 

 

            

Karl I., König von England, Frontispiz (Ausschnitt) zu David Lloyd, Memoires, London 1668

 

Die Geschichte der Frühen Neuzeit umfaßt den Zeitraum vom Beginn des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Man kann die Frühe Neuzeit als Vorgeschichte der eigentlichen Moderne sehen - die Entstehung des souveränen Staates, die zunehmende Säkularisierung der Politik, die Aufklärung und die Geburt der modernen  Naturwissenschaften sind ja in der Tat frühneuzeitliche Phänomene; diese Jahrhunderte lassen sich aber auch - und mit gleichem Recht - als eine Epoche begreifen, in der die soziale und politische Ordnung Alteuropas, die in ihren Anfängen noch auf das hohe Mittelalter zurückging, ihre endgültige Gestalt erhielt. Diese Ordnung wurde durch die Französische Revolution zwar erschüttert, aber erst durch die Industrialsierung und die politischen Umwälzungen des frühen 20. Jahrhunderts zerstört. Die Spannung zwischen diesen widersprüchlichen Tendenzen ist es u. a., die die Faszination dieser Epoche ausmacht. Im übrigen gehören zu zentralen Problemen der frühen Neuzeit in jedem Fall die Konfessionsspaltung  und die Bemühungen, diesen Zerfall der früheren religiösen Einheit zu bewältigen, ein Problem, das zu den religiös-kulturellen Konflikten der Gegenwart durchaus Parallelen aufweist.

 

Am Freiburger Frühneuzeit-Lehrstuhl steht die vergleichende Geschichte Europas im Vordergrund, das heißt, der Blick richtet sich nicht nur auf das Heilige Römische Reich, sondern auch auf die Britischen Inseln, Frankreich und Italien.
 

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